"Weil die Natur in der Lage ist die Seele der Menschen zu ändern, dürfen wir sie nicht zerstören sondern nur von ihr leben."

Amarandel


 

Geschichte des Räucherns

"Wenn sich die Räucherschwaden im Garten
sanft mit den Abendnebeln verbinden,
klingt von fern die Musik der Ewigkeit an mein Ohr.
Und ein tiefer Frieden senkt sich herab."

(aus: "Räucherwerk und Ritual" von Fred Wollner)

Das Räuchern ist vermutlich so alt wie die Menschheit und hat speziell in asiatischen Ländern wie Indien, China und Japan eine lange Tradition, die sich zu einer wahren Räucherkultur entwickelt hat und bis heute fester Bestandteil des täglichen Lebens ist. In allen Kulturen wurden seit jeher aromatische Harze, Hölzer, Blüten und Kräuter als Opfergabe für Götter, zur Begleitung ritueller und spiritueller Handlungen sowie um sich selbst und die Umgebung von negativen Einflüssen zu befreien, verbrannt.

Die Menschen stellten früh fest, dass der emporsteigende, duftende Rauch bestimmter Pflanzenteile die Stimmung beeinflussen und den Geist klären und inspirieren kann. In der traditionellen indischen Heillehre, dem Ayurveda wurde viel Räucherwerk verwendet und in der tibetanischen Medizin wird es sogar bei sämtlichen Arten geistiger und psychologischer Störung eingesetzt. Viele Räucherstoffe wie beispielsweise Wacholder und Weihrauch haben eine desinfizierende Wirkung. So wurden früher u.a. Ställe ausgeräuchert um Krankheiten vorzubeugen. Aber auch einfach nur zur Beduftung von Räumen und Kleidungsstücken wurde geräuchert. Das Wort Parfüm stammt aus dem Lateinischen per fumus und bedeutet "durch den Rauch". So waren Räucherstoffe in der Antike ein wichtiges, wertvolles Handelsgut, wovon einige sogar mit Gold aufgewogen wurden.

Bei uns ist das Räuchern fast in Vergessenheit geraten und wirkt auf manche vielleicht sogar befremdlich. Dabei ist es gerade in unserer heutigen, materiell orientierten, hektischen Zeit ein wirksames Mittel, um innezuhalten und dem Stress und den Belastungen des Alltags zu entfliehen. Es lässt uns tief in unser Innerstes blicken und hilft, sich wieder auf die einfachen und wesentlichen Dinge des Lebens zu besinnen.

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