"Weil die Natur in der Lage ist die Seele der Menschen zu ändern, dürfen wir sie nicht zerstören sondern nur von ihr leben."

Amarandel


 

Räuchern Anleitung

Räuchern auf glühender Kohle:
In alten Zeiten war es üblich, dass in jedem Haus ein Feuer brannte und somit stets glühende Kohle verfügbar war, auf die man Weihrauch Myrrhe und andere Harze und duftende Hölzer und Kräuter legte. Da heutzutage leider nicht jeder diese Möglichkeit hat, ist die Verwendung von selbstzündenden Holzkohletabletten inzwischen die am weitesten verbreitete Methode Räucherwerk zu verbrennen. Hierfür wird die Kohletablette angezündet und in ein hitzebeständiges Gefäß gelegt, welches zur Hälfte mit Sand gefüllt ist. Es ist ratsam die Kohletablette zunächst hochkant zu stellen, damit sie genug Luft für das Durchzünden bekommt. Sobald an den Rändern graue Stellen sichtbar werden, kann man die Kohle wieder umgekippen. Durch den Sand wird die Kohle besser belüftet und verbrennt gleichmäßig. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass das Gefäß nicht zu heiß wird. Wenn die Kohle vollständig durchgeglüht ist und sich an der Oberfläche eine grau-weiße Schicht gebildet hat, gibt man etwas Räucherwerk in die dafür vorgesehende Mulde. Legt nicht zu viel Räucherwerk auf einmal auf die Kohle, da sie sonst ersticken könnte. Außerdem empfinden manche Menschen Düfte intensiver als andere. Also lieber etwas nachlegen. Da sich ein starker Rauch entwickelt, empfiehlt es sich in Räumen während oder nach dem Räuchern zu lüften.

Räuchern auf einem Sieb mit Teelicht:
Die andere Art des Räucherns ist das Räuchern über einem Teelicht mit einem Sieb. Diese Methode ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von 5-10 cm über einem Teelicht angebracht. Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen und durch ein Räuchersieb ersetzen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen. Das Räucherwerk wird direkt auf das Sieb gegeben; Kohle wird nicht benötigt. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme wird das Sieb erwärmt und das Räucherwerk verglimmt langsam. Da die Hitzeentwicklung geringer ist als bei Räucherkohle ist diese sanfte Methode besonders gut für Kräuter, Blüten, Wurzeln, Hölzer und viele Räuchermischungen geeignet, da sich so der Duft sehr viel besser entfalten kann.

Für beide Methoden gilt: Nie unbeaufsichtigt lassen!

Verwendet werden, wie bereits erwähnt, aromatische Harze, Hölzer, Wurzeln, getrocknete Blüten und Pflanzenteile. Diese werden vor Gebrauch z.B. in einem Mörser zerkleinert. So werden die enthaltenen ätherischen Öle besser freigesetzt und der Duft kann sich besser entfalten. Die Räucherstoffe können einzeln verräuchert oder auch beliebig miteinander gemischt werden. Lasst Euch hierbei einfach von Eurer Intuition leiten. Von giftigen Substanzen ist natürlich abzuraten.

Wichtiger Hinweis: Bei Allergien, Schwangerschaft etc. ist es ratsam, sich vorher von einem Arzt oder Heilpraktiker beraten zu lassen. Bitte beachtet, dass die hier beschriebenen Anwendungen der einzelnen Räucherstoffe auf Tradition und alten Überlieferungen beruhen. Eine Garantie für deren Wirksamkeit kann somit nicht gegeben werden. Sie ersetzen auch nicht den Gang zu einem Arzt oder Heilpraktiker. Wir weisen ebenso daraufhin, dass die von uns angebotenen Räucherstoffe nicht zum Verzehr bestimmt sind!

Mein Warenkorb

Du hast keine Artikel im Warenkorb.