"Weil die Natur in der Lage ist die Seele der Menschen zu ändern, dürfen wir sie nicht zerstören sondern nur von ihr leben."

Amarandel


 

Met & Mythologie

Die selbstständige Umwandlung von Honigwasser in Met und die Wirkung des Alkohols konnten sich unsere Vorfahren noch nicht erklären. Aus diesem Grund wurde Honigwein seinerzeit als Geschenk der Götter bezeichnet und auch empfunden. 

In der nordischen Mythologie ist häufig vom „Göttertrank“ die Rede, beispielsweise in der Edda. Dies verdeutlicht abermals den hohen Stellenwert des Met und erklärt gleichzeitig seine Verwendung bei kultischen Ereignissen. Man war überzeugt, dass Honigwein göttliche Kraft auf den Trinkenden übertrug. Diese Auffassung wurde vermutlich durch die Legende um den Skaldenmet gestärkt und manifestiert. Die Begrifflichkeit „Odrörir“ taucht mitunter in der Havamal auf, die eine Sammlung von 164 Strophen darstellt.

Nach der Beilegung des Kampfes zwischen den Asen und Wanen, spuckten beide Parteien in ein Fass. Dieser Akt ist als Besiegelung des Friedens zu verstehen. Aus diesem Speichel entstand das Wesen Kvasir. Die bösartigen Zwerge Fjalar und Galar ermordeten den sehr klugen Kvasier später, da sie ihm seine Weisheit neideten. Sein Blut vermengten sie mit Honig, und daraus entstand der Skaldenmet.

Jener kräftige Met verlieh jedem, der von ihm trank, Weisheit und beflügelte dessen Dichtkunst. Auf Umwegen und mit List gelang es dem Gott Odin, etwas vom Skaldenmet zu erlangen, welchen er in Gestalt eines Adlers zu den Asen brachte.

Glaubt man dem Mythos, hat Odin den Göttern und Sterblichen an jenem Tag den Zugang zum Met ermöglicht. Diese Legende wurde im alten Skandinavien gerne und oft von den Skalden (damalige Dichter, Sänger und Spielleute) erzählt, besungen und schriftlich festgehalten. Im gleichen Atemzug wurde das heldenhafte Leben der Einherier genannt, welche in Walhalla am Tage die Kriegskunst üben, und am Abend dem Honigwein frönen.

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