"Weil die Natur in der Lage ist die Seele der Menschen zu ändern, dürfen wir sie nicht zerstören sondern nur von ihr leben."

Amarandel


 

Met Herstellung

Natürlich werden wir Euch hier nicht unser Rezept verraten, aber wir geben Euch hier einen kurzen Einblick in die Herstellung unseres Honigweins. Das Grundprinzip besteht darin, einem Gemisch aus Honig und Wasser eine spezielle Weinhefe hinzuzufügen. Der Honig sollte hierfür vorher erwärmt werden, um ihn zum einen besser mit dem Wasser vermischen zu können. Zum anderen werden eventuell vorkommende Keime abgetötet.

Innerhalb weniger Stunden beginnt der Gärprozess, in dem die Hefe den im Honig enthaltenen Zucker in Alkohol umwandelt. Dabei wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Bei einem Alkoholgehalt von 12-14 % vol. stirbt die Hefe. Wenn wir immer auf eine Wohlfühltemperatur von 20-25 °C achten, ist die Gärung nach ca. 3 Monaten abgeschlossen. Danach erfolgt die Reifelagerung, denn ein junger Met schmeckt spritzig und leicht säuerlich.

Das Verfahren ist an sich nicht kompliziert, man beachte jedoch, dass u.a. die Fässer oder Weintanks die gesamte Zeit über unter Luftausschluss gehalten werden müssen, absolute Hygiene wichtig ist und Temperaturschwankungen möglichst vermieden werden sollten. Die Hefe könnte aufhören zu arbeiten und der Met im schlimmsten Fall verderben. Wärend des Gärprozesses muss der Met regelmäßg abgezogen werden, das bedeutet er wird von Ablagerungen, wie toter Hefe, die sich am Boden sammelt, getrennt.

Im gängigen Herstellungsverfahren wird die Gärung des Honigweines durch Zugabe von Schwefel gestoppt. Wir lassen dem Met jedoch Zeit bis er fertig ist. Daher kann der Alkoholgehalt leicht schwanken. Des weiteren werden sogenannte Klärungs- und Schönungsmittel zum Binden der Trübteilchen zugefügt.

Auf all diese, in unseren Augen überflüssigen, chemischen Zusatzstoffe verzichten wir vollständig!
Auch verzichten wir darauf, den Met zu filtern, weil dadurch auch wertvolle Inhalts- und Geschmacksstoffe verloren gehen. Probiert unseren Met und Ihr werdet verstehen weshalb!

Möchtet Ihr mehr über die Besonderheiten von Amarandel-Met erfahren? Dann klickt hier.

Wir haben hier für Euch ein mittelalterliches Metrezept aus dem Jahre 1350. Das Original ist in mittelhochdeutscher Sprache verfasst; wir haben es der Einfachheit halber übersetzt:

"Wer guten Met machen will, der erwärme sauberes Wasser, so dass er noch die Hand hinein halten kann. Und nehme zwei Maß Wasser. Und ein Maß Honig. Das rühre man mit einem Stab. Und lass es eine Weile setzen. Und seihe es durch ein sauberes Tuch. Oder ein Haarsieb in ein sauberes Fass. Sodann siede man es gegen eine Ackerlänge hin und zurück. Und entferne den Schaum mit einem Sieb. Der Schaum bleibt in dem Sieb, aber nicht die Flüssigkeit. Danach gibt man den Met in ein sauberes Fass. Und decke es ab. Damit der Dampf nicht hinaus kann. Solange, bis man seine Hand hinein halten kann. So nimm dann einen Meßbecher. Und fülle ihn halb voll Hopfen und mit einer Handvoll Salbei. Und siede das gleichzeitig mit dem Met gegen eine halbe Meile (Anmerkung: damit ist die Zeit gemeint, die man für diese Strecke benötigt). Und gib es dann in den Met. Und nimm eine halbe Nußschale voll frischer Hefe und gib es hinein. Und misch es durch. Dass es vergären werde. So decke es zu. Dass der Dampf hinaus kann, einen Tag und eine Nacht. So filtere dann den Met durch ein sauberes Tuch oder ein Haarsieb. Und fülle ihn in ein sauberes Fass. Und lasse es drei Tage und drei Nächte gären und fülle es jeden Abend um. Danach lasse man es abermals in Ruhe. Und hüte es vor dem Eindringen von Hefe. Und laß es acht Tage liegen. Dass es sich setzt. Und fülle es jeden Abend um. Danach fülle es in ein geharztes Fass. Und laß es darin liegen acht Tage voll. Und trinke es dann innerhalb von sechs oder acht Wochen. So ist er am allerbesten."

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