"Weil die Natur in der Lage ist die Seele der Menschen zu ändern, dürfen wir sie nicht zerstören sondern nur von ihr leben."

Amarandel


 

Geschichte des Met

Der Begriff Met leitet sich ursprünglich von dem Wort „Medhu“ ab, welches aus dem indogermanischen Sprachraum stammt. Honig, und der daraus resultierende Met ebenso, gehörten bei den frühen Kulturvölkern zu den kostbarsten Gütern. Lange bevor es Traubenweine gab, widmeten sich unsere Vorfahren dem Honigwein. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass die Herstellung, und natürlich auch der Genuss von Met, eines der ältesten nord- und mitteleuropäischen Kulturmerkmale darstellt.

Die Germanen gelten in Fachkreisen als die Urväter des Honigweines.
Sie erzeugten Met bereits vor über 3000 Jahren und tauchen diesbezüglich häufig in der römischen Geschichtsschreibung auf. Rom kam durch die Feldzüge in Germanien mit Honigwein in Berührung, und er fand rasch seinen Weg an römische Festtafeln. Später nahm der Met auch Einzug in die keltische Kultur, aber ganz besonders in die der Wikinger. Das Seefahrervolk genoss den Honigwein während längerer Reisen mit seinen Drachenbooten, wobei sich die Gefahr an Skorbut zu erkranken um ein Vielfaches minderte. Gleiches galt auch für die langen, harten und dunklen Winter in der Heimat der Nordmänner.

Zu Zeiten Heinrich des Löwen (Braunschweig) und Karl des Großen war Met ein wesentlicher Bestandteil der damaligen Festkultur bei Hofe, aber auch das gemeine Volk war dem Honigwein sehr zugetan. Met war ein gängiges und beliebtes Volksgetränk, Met-Schänken gehörten damals zum Stadtbild.
Im späten Mittelalter wurde der Honigwein stetig durch Traubenwein verdrängt, da dieser wesentlich einfacher und kostengünstiger in der Herstellung war. Zum vorherrschenden Volksgetränk entwickelte sich im Laufe der Zeit jedoch das Bier, welches in Bezug auf die Erzeugung und verwendete Zutaten nochmals erheblich billiger ist.

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